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Reformierte Kirche Uri: 100 - Jahr Jubiläum in Andermatt

«Wir möchten allen herzlich danken, die mit ihrem Einsatz dafür gesorgt haben, dass diese wunderschöne Kirche in einem neuen Glanz erstrahlt. Möge dieses Gebäude dazu beitragen, dass die Menschen unserer heutigen Zeit, die Frohe Botschaft neu entdecken, und daraus ihre Verantwortung für die gesamte Schöp-fung wahrnehmen.» So beginnt das Liedblatt zum Festgottesdienst am 8. November 2015 zu Ehren des hundertsten Geburtstages der reformierten Talkirche Urseren. Und so wird dieses Gotteshaus von der Evangelisch-reformierten Landeskirche Uri vorgestellt: «Die am 12. Dezember 1915 eingeweihte Kirche in Andermatt wurde unter Mithilfe des Militärs errichtet. Spenden der Gotthardbesatzung und andere Gönner sowie die damals grösste schweizerische Konfirmandengabe halfen das "Soldatenkirchlein" zu bauen.»

100-Jahr - Jubiläum Kirche Andermatt

Am 8. November 2015, an einem selten schönen, kalten Vorwintertag im saisonbedingt von Touristen fast ausgestorbenen Hauptort des Urserentals wird die auch mit Geldern des Zürcher Hilfsvereins renovierte Kirche wieder in den Dienst genommen. Was Rang und Namen hat aus Gemeinde, Talschaft und Kanton lässt es sich nicht entgehen, dieser Feier beizuwohnen. Wer, jung oder alt, in der Gemeindeleitung, im Pfarramt oder als einer der vielen Freiwilligen etwas beitragen kann, tut es. Der Kirchenchor aus dem unteren Kantonsteil, die Primarschulkinder, die Orgel und ein junges Geschwisterpaar kommen zum Einsatz. Letztere verbinden mit Violine und Akkordeon Volksmusikalisches mit Geistlich-Sinnigem. In der Predigt wird auf den wiedererstandenen Sternenhimmel im Chor angespielt: «Der Logos war das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, der zur Welt kommt. Er war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden und die Welt erkannte ihn nicht» (Johannes, 1,9-11). Die Sterne sind Symbol. Sie helfen den Menschen, das Wunder der «Fleischwerdung» des göttlichen Wortes zu erkennen.

Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt. Die Architektin schreitet zur symbolischen Schlüsselübergabe an die Kirchenpflege, deren Mitglieder die wenigen Gerätschaften, welche sich die Reformierten in ihren Kirchen zugestehen wieder an ihrem Ort unterbringen. Die Kirche sieht für Alteingesessene etwas merkwürdig aus, denn im Innern ist sie wieder viel näher zum Zustand zurückgebracht, in welchem sie einst erstellt wurde.
Sie gehört zu den wenigen reformierten Kirchen in der Schweiz, die auch nach hundert Jahren sich selber geblieben sind, auch wenn die beiden Weltkriege und darnach die sich fast überschlagend schnellen Neuerungen unserer heutigen Moderne an ihr vorbeigegangen sind. Der kantonale Denkmalpfleger ist stolz darauf, einem solchen Zeitzeugen zu solcher Rüstigkeit gratulieren zu können.
Dr. Max Walter, Vizepräsident

 
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